Genstande / Gegenstände

Was ist Projekt Minderheitenleben?

“Minderheitenleben/Mindretalsliv” ist ein gemeinsames deutsch-dänisches Forschungsprojekt zur Geschichte des Grenzlandes nach 1945. Ziel des Projekts ist es, Dokumentation und Erinnerungen zu sammeln, die von der deutschen und dänischen Minderheit berichten sowie von den Lebensumständen der Bevölkerung in einem europäischen Grenzland erzählen.

Offene und volksnahe Zusammenarbeit

Das Projekt möchte das deutsch-dänische Grenzland vermitteln. Sowohl das politische als auch das alltägliche Leben, die Entwicklung vom Konflikt bis zur Zusammenarbeit haben großes Interesse. Dies gilt nicht nur für die übrige dänische und deutsche Bevölkerung, sondern auch für das gesamte Europa, welches von alten und neuen Nations- und Kulturunterschieden geprägt ist. Vielleicht kann Europa vom ”schleswigschen Modell” lernen.

Sydslesvigeren Günter Rahn taler dansk, tysk og platttysk. Her taler han med projektmedarbejder Anna Buck. Foto - Roald Christensen

Der Südschleswiger Günter Rahn spricht Dänisch, Deutsch und Plattdeutsch. Hier im Gespräch mit Projektmitarbeiterin Anna Buck. Foto - Roald Christesen

Das Projekt gestaltet sich offen und volksnah – daher arbeiten Fachleute mit der Öffentlichkeit zusammen. Die Bewohner des Grenzlandes, Schulen und Ausbildungseinrichtungen, Kinder und Jugendliche werden fortwährend informiert, miteinbezogen und zur Teilnahme aufgefordert. Eine Vermittlung auf breiter Basis erfolgt sowohl vor, während und nach Abschluss des Projekts.

Entscheidend ist die Zusammenarbeit mit den Bürgern – vielleicht nehmen auch Sie teil! Sie können mit Erzählungen, Gegenständen, Bildern oder anderen Dingen beitragen, die das Leben in einer Minderheit charakterisieren. Ebenso sind Beiträge erwünscht, die das Verhältnis zwischen Mehrheit und Minderheit beleuchten oder auf deutsch-dänische Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Grenzland hinweisen.

B hare